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Jökulsarlon - die Gletscherlagune am Vatnajökull
Auf dem Weg zum Jökulsarlon biegen wir erneut auf eine verheißungsvolle Piste in Richtung des Gletschers ab, dessen Ausläufer uns schon seit fast 100 Kilometern entlang der Ringstraße begleiten.
Piste zum Gletscher    
Oben angekommen bietet sich ein beeindruckender Ausblick auf eine scheinbar endlose, von tiefen Spalten durchzogene Eisfläche. Der Gletscher, an dessen Rand eine Höhle ins Innere des bis zu 1000 Meter dicken Panzers blicken lässt, hat eine Gesamtfläche von 8000 Quadratkilometern. Unheimliches Knacken und Knirschen in der frostigen Höhle zeugen von der stetigen, unaufhaltsamen Bewegung.
Vatnajökull   Eishöhle am Vatnajökull
Auf dem Rückweg rasten wir an einem malerischen Bergsee und nach einem ausgedehnten Snack, von Kaffee und Keksen gekrönt, ist die Ringstraße bald wieder erreicht. Schnell nähert sich jetzt die Gletscherlagune, deren Motiv so viele Postkarten ziert.
Gletschereis im Jökulsarlson  

Der Vatnajökull kalbt in der Nähe der Küste in den Gletschersee Jökulsarlon, durch den die abgebrochenen Eisbrocken auf Grund der Strömung ins Meer treiben. Kaum haben sie das Salzwasser erreicht, werden sie dort von der Brandung an den schwarzen Sandstrand gespült.

Die Mischung von süßem Gletscherwasser und salzigem Meerwasser lockt riesige Fischschwärme an den Flusslauf, an dem sie zu leichter Beute für Möwen und Seehunde werden.

Gletschereis im Jökulsarlson    
Schmelzendes Eis am Sandstrand   Nach diesem Naturschauspiel fahren wir mit berauschten Sinnen weiter zum Skaftafell Nationalpark. Der Campingplatz dort ist riesig aber zum Glück sind die meisten Plätze frei. Von den Isländern, die den Platz an den Wochenenden gerne mit ihren Klappwohnwagen bevölkern, ist heute nicht viel zu sehen. Nach der lang ersehnten heißen Dusche wird die Standheizung im Landy kurzer Hand zum Föhn umfunktioniert, da Katrin keine passende Steckdose findet.
Schmelzendes Eis am Sandstrand    
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