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Sprengisandur F26

Die Sprengisandur-Route durchzieht das Hochland Islands von Norden nach Süden. Endlich sollen unsere Landrover auf artgerechten Pisten bewegt werden. Die Straße ist die ersten Kilometer bis zu einem Kraftwerk noch geteert und wurde offensichtlich zu dessen Bau und Versorgung angelegt. Der Stausee, der die Anlage speist, schimmert türkis in der strahlenden Sonne. Schnell wird die Piste schlechter und wir fahren zwischen den beiden Gletschern Hofsjökull und Vatnajökull durch eine öde Steinwüste bis das heutige Ziel, die Hütte Nyidalur, auftaucht.

Sprengisandur   Sprengisandur    

Die Hütte des isländischen Wandervereins hat bei dem einsetzenden Regen und eisigem Wind eine magische Anziehungskraft. Die Aussicht draußen zu kochen ist auch nicht sonderlich verlockend und obwohl die Liegefläche des Landys bequem ist, freuen wir uns auf ein "richtiges" Bett und beziehen die geräumige Unterkunft. Ein Fehler, wie sich später herausstellen soll...

Bei heißem Tee im Aufenthaltsraum der Hütte kommt plötzlich jemand zur Tür herein und fragt, wer denn nun der Torsten sei. Völlig überraschend steht Uwe vor mir, ein "G-Fahrer", den ich vor der Reise nach Island im Internet kennengelernt habe. Die Tour zur Askja sollte evtl. gemeinsam gefahren werden aber da wir keinen festen Reiseplan hatten, konnte im Vorfeld nichts ausgemacht werden. Er hat unsere Defender an der Hütte anhand eines vor Urlaubsbeginn zugeschickten Fotos wiedererkannt. Jetzt steht der gemeinsamen Befahrung der F910 morgen nichts mehr im Weg.

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