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Auf der F910-süd zur Askja

Panorama an der F-910 zur Askja

Pünktlich um 9 Uhr stehen wir müde bei unseren Autos. Die anderen Gäste der Hütte haben in der Nacht ein Schnarchkonzert par excellence veranstaltet und ich bereue die Entscheidung in der Hütte zu schlafen. Uwe und Eli sind auch schon abfahrbereit und kurz nach 10 Uhr sind wir unterwegs zur F910. Der Abzweig ist schnell gefunden und die Piste lässt sich erstaunlich einfach befahren.
Zwei Landys und der "G"   Geröllfeld im schwarzen Sand    

Etwas schwieriger entpuppt sich der Weg durch ein ausgedehntes Stein-Geröllfeld. Die Fahrspur ist hier nur durch gelbe Pflöcke auszumachen, die im Abstand von ca. 200 Metern stehen. Mit der Untersetzung klettert der Defender sicher über die unzähligen Felsen und Steine.

Der "G" im Snadsturm    

Die Landschaft der Sprengisandur ist beeindruckend. Das Schmelzwasser, des mit schwarzem Sand bedeckten Gletschers neben der Strecke, bildet kleine glänzende Rinnsale auf dem Boden. Highlight der Etappe ist ein Sandsturm, der vor uns über die Ebene zieht. Bei der Fahrt hindurch reicht die Sicht nur wenige Meter weit.

Vor der Askja wurde die Piste neu angelegt und verläuft durch tiefen Sand. Trotz Vollgas kommen wir nur mit 70 km/h voran und der Dieselverbrauch nimmt ungeahnte Ausmaße an.

 

Es ist merklich kälter geworden und fängt tatsächlich zu schneien an, als die Hütte Dreki an der Askja in Sicht kommt. Deswegen wird heute zum ersten Mal im Auto gekocht - gut das neben dem Benzin- auch ein Gaskocher zur Verfügung steht. Während Katrin und ich nach dem Essen die Wärme der Standheizung genießen, halten sich Stefan und Helmar die Kälte mit einer kleinen Wanderung vom Leib.

Uwe und Eli, unsere Etappengefährten, haben sich in den "G" zurückgezogen und planen ihr Ziel für den nächsten Tag, an dem wir uns wieder trennen werden.

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