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Wanderung durch die Schlucht Stakkoltsgjá in Thorsmörk

Unser schöner Schlafplatz liegt direkt an der Piste. Früh werden wir von den ersten Hochlandbussen geweckt, die hier auf dem Weg zur nahen Hütte vorbeifahren. Ich krieche als erster aus dem Schlafsack und laufe zu der Furt zurück, der wir gestern unverrichteter Dinge den Rücken kehren mussten. Leider hat sich am Wasserstand nichts geändert - eine Durchquerung bleibt für uns also unmöglich.

Schlucht Stakkoltsgjá in Thorsmörk  

Schlucht Stakkoltsgjá in Thorsmörk

Eingang zur Stakkoltsgjá Schlucht   Moosteppich

Alternativ wird die nahe Schlucht erforscht, die Stefan und Helmar gestern Abend entdeckt haben. Der grüne, moosbedeckte Canyon teilt sich nach ca. 400 Metern und in einer Höhle im linken Arm stürzt ein wunderschöner Wasserfall herab.

Glitschiger Pfad  

 

Der rechte Arm ist von einem kleinen Flüsschen durchzogen und immer wieder gilt es, einen Weg über das Wasser zu finden um vorwärts zu kommen. Der Wasserfall am Ende dieser Schlucht ist leider unerreichbar - zu glitschig sind die Steine und Wände hier hinten.

     
Wie sich herausstellt ist die Gegend offensichtlich ein touristisches Highlight, denn in regelmäßigen Abständen kommen uns auf dem Rückweg kleine Wandergruppen entgegen, laufen hier und dort hin und verschwinden dann wieder.

Vom Klettern verschwitzt bauchen wir jetzt dringend eine Dusche - auch weil die letzte im Schwimmbad wegen dem Schwefelgestank kein rechtes "Sauber-Gefühl" bescherte. Um die elementarsten hygienischen Bedürfnisse zu befriedigen bleibt uns also nur ein Bad im Gletscherfluss. Zum Glück scheint auch heute die Sonne und so lässt sich das eisige Wasser halbwegs ertragen - brrrr.

 

Relaxen nach dem Gletscherbad

    Relaxen nach dem Gletscherbad
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