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Snaefell und Ostküste

Bei leichtem Nieselregen fällt das Frühstück heute spartanisch aus. Schnell wird der kleine Wald mit dem Ziel Snaefell, Islands vierthöchstem Berg, verlassen. Kaum wenige Minuten unterwegs, fällt der Landy durch verändertes Motorengeräusch auf - irgendwie lauter...

Bei den heutigen Außentemperaturen (unter 10°C) und dem anhaltenden Regen verzichten wir auf ein Bad in dem zwar nur mäßig warmen, ansonsten aber schönen, natürlichen Hotpot in der Nähe von Laugarfell.

Snaefell  

Der Motor meines Landrovers macht sich auch auf der Piste unangenehm bemerkbar. Mein Verdacht einer defekten Visko-Kupplung des Lüfters wird sich erst viel später in Deutschland bestätigen. Der sich jetzt permanent drehende Ventilator ist zwar unangenehm laut, stellt sonst aber kein Problem dar.

Der Snaefell ist bei unserer Ankunft heute leider von einer dicken Wolkenschicht verhüllt. Starke Sturmböen verleiden uns den Campingplatz und alle sind sich einig, nach einer kurzen Erkundung der Gegend wieder ins Tal und weiter zur Küste zu fahren.

     

Am Fuße eines kleineren Berges werden die Fahrzeuge abgestellt. Während ich eine windgeschützte, moosbewachsene Schlucht mit kleinem Flusslauf erforsche, erklimmen Stefan und Helmar den Gipfel des Berges. Katrin zieht es bei diesem Wetter vor, ein Buch im geschützten Defender zu lesen.

Meine Exkursion ist nach 45 Minuten unspektakulär beendet und ich beobachte die Gipfelstürmer aus dem Auto mit dem Fernglas. Die Kraft der Windböen auf dem Bergkamm reißt sie mehrmals von den Füßen. Zum Glück kommen die Beiden 20 Minuten später wieder unbeschadet bei uns an.

Denkmalgeschütztes Haus in Bakkagerdi  

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Bei der Ankunft an der Küste suchen wir uns einen Campingplatz, haben wir doch dringend eine Dusche nötig. Vor dem Abendessen bleibt noch etwas Zeit für eine Besichtigung des kleinen Ortes.

Denkmalgeschütztes Haus in Bakkagerdi    

Lief uns gestern beim Anblick der Fischklößchen unserer Freunde noch das Wasser im Mund zusammen, so kommen wir heute selbst in den Genuss dieser Köstlichkeit. Da unser Camp über einen kleinen Raum zum Kochen verfügt, bleibt der Defender vom Fischgeruch verschont und die Zubereitung kann wettergeschützt und in aller Ruhe erfolgen.

Die geschmacklichen Erwartungen sind natürlich hoch, werden aber dank Katrins Kochkünsten noch übertroffen.

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